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nach den wahlen ist vor den wahlen!

Donnerstag, 5. November 2015

ewz: Privatisierung auf Raten. Politstubete am 12.11.15 um 18 Uhr am Buhnrain 35 in Seebach

Eine Stubete bei Suppe, Käse und Brot mit Andreas Kirstein, Gemeinderat AL Flyer

Die ewz sollen gemäss Stadtrat Andres Türler in der Form einer öffentlich-rechtlichen Anstalt ausgelagert werden. Dies bedeutet, dass im Bereich der Energieversorgung sowohl der Gemeinderat wie auch das Volk der Stadt Zürich Kompetenzen und demokratische Mitbestimmungsrechte abtreten müssten. Wie das geplante Vorgehen des Stadtrates nun konkret aussieht, welche Strategie auch noch dahinter stecken könnte und weshalb die AL für eine kommunale Infrastruktur unter öffentlicher Kontrolle kämpft, erklärt Andreas Kirstein, Gemeinderat AL in einem halbstündigen Referat. Mit dabei sind Catherine Rutherfoord, Alt-Gemeinderätin AL und Anne-Claude Hensch Frei, Schulpflegerin AL



12. November 2015 Beginn 18 Uhr.
Gemeinschaftsraum Buhnrain 35
18.00 Uhr Suppe, Käse und Brot
18.30 Uhr Referat Andreas Kirstein, Gemeinderat AL
19.00 -19.30 Fragenrunde
Bei Kaffee und Guetzli hitzig und gemütlichzusammensitzen
Das Essen und die Getränke werden von der AL offeriert.



Samstag, 29. August 2015

Abenteuerliches Fernwärme-Konstrukt


Das städtische Fernwärmenetz für Altstetten und Höngg soll von einer privaten AG gebaut und betrieben werden. So will es Zürichs Energie-General. Eine Replik von AL-Fraktionspräsident Andreas Kirstein. Zum Blogbeitrag ...

Donnerstag, 26. März 2015

Gestern im Rat: Verlegung der Haltestellen der Buslinien61/62 beim Bahnhof Affoltern mit grosser Mehrheit angenommen

Das Postulat der Gemeinderäte Käppeli und Kirstein verlangt, dass die Haltestellen der Buslinien 61 und 62 in Fahrrichtung Mühlacker bzw. Unteraffoltern/Schwandenholz bei Bahnhof Affoltern auf die nördliche Seite der Geleise verlegt werden kann. Dabei soll  die bestehende Haltestelle als Aussteigepunkt belassen werden, da die Busse wegen der geschlossenen Schranken meistens anhalten müssen. Dieses Verfahren bewährt sich in der Gegenrichtung ja seit Jahren.
Die Argumente der beiden Gemeinderäte fielen auf fruchtbaren Boden. Eine satte Mehrheit überwies das Postulat an den Stadtrat.

Mittwoch, 25. März 2015

Heute im Rat: ewz.zürinet eine neue Steuerungsvorgabe fürs Glasfasernetz

Erinnern Sie sich noch? Glasfaserkabel in der ganzen Stadt als service public für alle. Lange ist es her und bald ist es geschafft. 2019 werden alle Wohn- und Gewerbeeinheiten in der Stadt Zürich mit einem Glasfaseranschluss ausgerüstet sein. Doch wer verdient daran? Neben der ewz und der swisscom sind es zahlreiche Provider darunter auch eine Genossenschaft! Die Stadt Zürich profitiert davon aber nur, wenn Sie einen Provider wählen, der mit der ewz einen Vertrag hat. Also alle ausser der Swisscom. So einfach ist das. Wirklich? Heute debattiert der Rat einen sogenannten Globalbudgetantrag von Gemeinderat Andreas Kirstein. Der Antrag verlangt, dass als Steuerungsgrösse nicht mehr die Anzahl anschlussbereiter Haushalte im Budget ausgewiesen wird, sondern die Anzahl real angeschlossener Haushalte. Denn nur wenn die Glasfasern von ewz.zürinet beleuchtet sind - wie das im Fachjargon heisst - verdient auch die ewz und damit die Stadt Zürich mit. Einmal mehr stellt sich die Grundsatzfrage: Service public JA aber für wen? Nur für die Privaten oder kommt auch etwas zum Staat also uns allen zurück? Man darf auf die Debatte gespannt sein.

Samstag, 24. Januar 2015

Was der SNB geblüht hätte... - ...und was verdorrt wäre?

anders als beim text von AL-gemeinderat andreas kirstein handelt es sich beim text aus der NZZ vom 23.1.15 ("Theorie und Praxis der Kursuntergrenze - Was der SNB geblüht hätte", von Hansueli Schöchli) nicht um eine erklärung, sondern um eine beschreibung. die lektüre lohnt trotzdem.
diesem text ist natürlich nicht zu entnehmen, zu wessen lasten und zu wessen nutzen die bilanzsumme der SNB weiter aufgeblasen worden wäre - und wer den wohl unweigerlich resultierenden gigantischen verlust getragen hätte. die antwort auf diese frage lässt auch andreas kirstein in seinem text offen. aus linker sicht ist sie aber zu stellen. und zu beantworten. simpel, vielleicht, aber für das frage-antwort-spiel noch immer eine gute denkfigut: basis und überbau oder 'wie bilden sich die gesellschaftlichen kräfteverhältnisse und ergo widersprüche im bürgerlichen staat ab'. vor diesem hintergrund wirkt die implizite behauptung arg verkürzt, das stützen der untergrenze habe das proletariat vor dem elend bewahrt...
weil unternehmensgewinne und fette dividenden, die jahrelang auch durch interventionen der SNB mitfinanziert worden sind, jetzt zu schrumpfen drohen, sollen steuern und löhne runter. das rezept stellt keine ad-hoc-krisenintervention dar, es liegt traditionell griffbereit in der obersten schublade jedes CEO und auch der gewerbler hat es schnell zur hand. und die offenheit, mit der unternehmer-bundesrat und steueroptimierer schneider-ammann die steuern-und-löhne-runter-lösung postuliert, weist einfach deutlich darauf hin, wie sich heute die gesellschaftlichen widersprüche im überbau repräsentieren.
ein hinweis, man müsse "noch mehr als bisher zwischen Notwendigem und Wünschbarem" unterscheiden wirkt wie aus der mottenkiste bürgerlicher sparpolitiker. die alte leier 'ES hat kein geld' kennen wir zur genüge: ist ja klar, wenn die umverteilung von unten nach oben läuft und weiterhin die bonzen steuergeschenke kriegen (denk nur mal an merzens unternehmenssteuerreform und ihre unseeligen kinder...). die bürgerlichen sehen in budgetdefiziten verständlicherweise zu hohe ausgaben abgebildet. und linke?

lassen wir das SCHOCK!-geschrei und die sichtverhindernden nebelpetarden, von denen aktuell alle bünde der zeitungen überquellen, verrauchen und verklingen.
bald ist der 1. Mai...und vielleicht gibts hier mehr klärung...

Freitag, 23. Januar 2015

Erklärung zur Währungspolitik der SNB und den Finanzen der Stadt Zürich

Erklärung zur Währungspolitik der SNB und den Finanzen der Stadt Zürich von AL-Gemeinderat (Zürich 11) und AL-Fraktionspräsident Andreas Kirstein, 21.1.2015

Am letzten Donnerstag hat die SNB einen in dieser Form unverantwortlichen Entscheid zur Aufhebung der Untergrenze des Euros zum Schweizer Franken gefällt. Auf politischen Druck der SVP-Isolationisten hat Thomas Jordan, der seinen Sitz notabene einer SVP-Intrige gegen seinen vormaligen Chef Philipp Hildebrand zu verdanken hat, die finanzpolitischen Rahmenbedingungen für die CH-Wirtschaft massiv verschlechtert.

Der Entscheid des schwarzen Donnerstags ist der Eintritt in ein währungspolitisches Abenteuer, das den Spekulanten und den Fluchtgeldern einen goldenen Hafen baut und dem Rest der Bevölkerung tiefere Löhne, Verlust von Arbeitsplätzen und aufgrund tiefer Zinsen das Anheizen der Immobilienspekulation bescheren wird.
Von dieser bedrohlichen Entwicklung ist die Stadt Zürich ganz besonders betroffen. Wir haben kurz vor Weihnachten ein Budget verabschiedet, dass bei noch besten konjunkturellen Randbedingungen ein Defizit von 130 Mio und tatsächlich ein strukturelles von mehreren 100 Mio Schweizer Franken aufweist. Es ist jetzt allerhöchste Zeit, dass der Stadtrat seine besondere finanzpolitische Rolle wahrnimmt und der Gemeinderat bei neuen Ausgaben noch mehr als bisher zwischen Notwendigem und Wünschbarem unterscheidet. Es ist wichtiger denn je dem verbliebenen Eigenkapital der Stadt besondere Sorge zu tragen.

Sollte die Schweiz und damit auch die Stadt Zürich in eine Rezession abrutschen, werden wir jeden Franken brauchen, um gezielt beschäftigungswirksame Investitionen aufzulegen und um die soziale Not zu lindern. Ich fordere den Stadtrat auf, bereits heute solche Szenarien intensiv vorzubereiten. Er kann damit auch ein deutliches Gegensignal zur verantwortungslosen Laissez-Faire-Politik des Wirtschaftsministers Schneider-Ammann setzen.

(s. auch "Was der SNB geblüht hätte")

Freitag, 12. September 2014

keinegrenzeseebach - argumente gegen die hetze der scheinargumentierer


Temporäre Wohnsiedlung für Asylsuchende in Leutschenbach 
"Im Sommer/Herbst 2012 errichtet die Fachorganisation AOZ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Hochbauten und der Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich auf dem städtischen Areal Zihlacker an der Frohbühlstrasse in Zürich Seebach eine temporäre Wohnsiedlung."
aber die 'wohnsiedlung' steht noch immer nicht. "Seebacher wehren sich gegen Asylzentrum" titelte der Tagi rasch anfang mai 2012. seebacher? in der IG-frohbühl haben sich 'besorgte anwohnerInnen' zusammengeschlossen. besorgt? auf Tele Top kann man sich anhören, was sorgen bereitet: die 'asylanten' könnten mit ihrer anwesenheit die preise für das wohneigentum ins wanken bringen und die hunde quälen! unterstützt wird der 'kampf' der IG von SVP und FDP.
daraus tropft braun und zäh der fremdenhass und schickt sich an, frust und ressentiments einer quartierbevölkerung zu tränken, die unter fluglärm, autobahn, KVA und den wachstumsschmerzen eines gefräsigen neubaubooms am stadtrand leidet. mit den arrivierten spiessern der IG frohbühl und ihren politischen verbündeten gegen das fremde kämpfen, das lenkt ab von problemen, denen gegenüber man sich machtlos fühlt. so einfach...

so einfach nicht! keinegrenzeseebach ist eine antirassistische gruppe in zürich, die sich in bisher vier flugblättern an die quartierbevölkerung richtet. mit einfach, klar und verständlich formulierten argumenten tritt keinegrenzeseebach an, den braunen sumpf der scheinargumentierer trocken zu legen.

wir publizieren hier gerne den kurzen text zum selbstverständnis der gruppe und ihre flugblätter:
keinegrenzeseebach ist eine antirassistische Gruppe in Zürich. Wir wehren uns gegen fremdenfeindliche Migrationspolitik und deren mediale Aufbereitung. Initiativen und Bürgeraktionen wie in Bettwil, Bremgarten oder Zürich-Seebach treten wir entgegen. In Zürich-Seebach wird seit nunmehr zwei Jahren mit juristischen Mitteln ein Container-Asylzentrum verhindert.
keinegrenzeseebach verteidigt das aktuelle System der Asylzentren nicht. Diese Lagerpolitik der Migrationsbehörden bedeutet unter anderem auch Abschottung von MigrantInnen/Flüchtlingen vom Rest der Bevölkerung und heizt die Fremdenfeindlichkeit zusätzlich an.
keinegrenzeseebach will antirassistische Positionen öffentlich sichtbar machen. Wir entwerfen kurze Texte und verteilen die Flugblätter in Zürich-Seebach. 
Bisher erschienen sind:
  1. Kriminell! Wie bitte?
  2. Seebach verslumt? Aber nicht doch: Es boomt!
  3. «Integration!» – gaats no?
  4. «Es können doch nicht alle kommen!» Was für eine herrliche Plattitüde

Montag, 8. September 2014

JA zur EINHEITSKASSE! statt kranker wettbewerb: 1 gesunde kasse, viele gesündere patientInnen

Von Kaspar Bütikofer,
Kantonsrat AL

Mit der Einheitskasse gegen die Prämienexplosion

In der Gesundheitsversorgung findet ein Pseudo-Markt statt und die Gesundheitskosten laufen aus dem Ruder. Die medizinischen Fachpersonen bestimmen Angebot und Nachfrage in einem. Diese Konstellation heizt die Kosten enorm an. Es gibt keinen Akteur, der regulierend einwirkt. Die Konsequenzen kriegen die Prämienzahlerinnen und -zahler direkt zu spüren: Die Krankenkassenprämien steigen und steigen und steigen. [weiterlesen]

Samstag, 6. September 2014

kultur im kaff im KAFF

...wobei das 'kaff' keines mehr ist. affoltern ist dem kaff entwachsen, grössenmässig, aber auch kulturell. beteiligt an dieser emanzipation sind nebst dem GZ Affoltern, das schon vor den baggern in der kulturwüste am baggern war das KuBaA - und neu das zehntenhaus.
die häuser sind aber auch nur hüllen, die muss man füllen. das tut im KuBaA seit einiger zeit der Kulturklub Affoltern mit immer wieder spannend neuem für erwachsene und kinder, für laut und leise, sirup, bier und bloody mary. jetzt ist der klub den kinderschuhen entwachsen und gibt sich eine neue form, einen neuen namen und bald auch ein neues logo. logo.
wir drucken hier gerne die mitteilung ab, mit welcher der club...ähm...das KAFF... über sich und sein neues programm informiert:

Nach einer längeren Sommerpause starten wir mit den nächsten Kulturveranstaltungen im Kulturbahnhof Affoltern KuBaA. Zuerst noch eine Information in eigener Sache. 

Am 22. Mai 2014 haben die aktiven Mitglieder des Kulturklub Affoltern einen Verein gegründet mit dem neuen Namen KAFF - Kultur Zürich-Affoltern. Der Name ist nicht Programm sondern ist mit einem Augenzwinkern und einer Portion Selbstironie zu verstehen.

Mit der Vereinsgründung erhoffen wir uns mehr Menschen anzusprechen und hoffentlich auch zahlreiche Mitglieder zu gewinnen, die unser Anliegen mittragen. Nicht zuletzt erhoffen wir uns auch mehr finanzielle Ressourcen über Mitgliederbeiträge und Anfragen bei Stiftungen und Fonds zu erhalten.

In den nächsten Monaten werden wir Dich/Sie für einen Beitritt in unseren Verein anfragen und freuen uns, über Deine/Ihre Unterstützung.

Die nächsten Kulturveranstaltungen organisieren wir noch unter unserem bisherigen Namen, bis wir ein neues Logo entwickelt haben. Hier die nächsten Veranstaltungen:


Donnerstag, 18. September 2014, 19.00 Uhr
Bar du Nord mit Andrea, Andi und Puffi - Eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen und alte Bekannte zu treffen. Geniessen sie die schönste Bar in Zürich Nord!

Freitag, 19. September 2014, 20.00 Uhr (Bar ab 19.00 Uhr)
"Die Lufthunde" mit Ueli Bichsel und Marcel Joller Kunz
Die beiden sind bekannt in der Schweizer Kleintheaterszene. Ueli Bichsel spielt seine Stücke regelmässig am Theaterspektakel. Bekannt sind beide auch vom legendären "Zirkus Theater Federlos". - Im KuBaA spielen sie einen Ausschnitt aus ihrem Programm. Ueli Bichsel dankt damit dem Quartier, dass er das Zehntenhaus für sein letztes Programm als Proberaum nutzen durfte. -  Eintritt gratis, Kollekte

Sonntag, 28. September 2014, 11.00 Uhr (Türöffnung 10.30 Uhr)
Disco Pirata mit Gustavo Nanez - für Kinder ab 5 Jahren

Er erzählt und besingt darin die abenteuerliche Geschichte des letzten Piraten vom Zürichsee.
Ein bunter musikalischer Stilmix aus traditionellen Schwiizerörgeliklängen und dem dumpfen Bass einer Rockgitarre. Ein wilder Spass für Gross und Klein! - Eintritt frei, Kollekte

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Bar du Nord, dieses Mal mit Marcel - Eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen und alte Bekannte zu treffen. Geniessen sie die schönste Bar in Zürich Nord!

Samstag, 15. November 2014, 20.00 Uhr (Bar ab 19.00 Uhr)
Recyklang - Rockkonzert
An diesem Abend bringen die Recyklang ein weiteres Mal das KuBaA zum kochen. Die Bandmitglieder sind zwar nicht mehr ganz jung aber mit ihrer Spielfreude und dem tollen Sound aus den den wilden 60er Jahren werden ihre Konzerte immer zu einer grossartigen Party.
Eintritt Fr. 25.-

Donnerstag, 20. November 2014, 19.00 Uhr
Bar du Nord mit Andrea, Andi und Puffi - Eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen und alte Bekannte zu treffen. Geniessen sie die schönste Bar in Zürich Nord!

Samstag, 22. November 2014, 20.00 Uhr (Bar ab 19.00 Uhr)
Krüsimüsi - Musikcabaret - Eintritt Fr. 20.-

Freitag, 12. Dezember 2014, 20.00 Uhr (19.00 Uhr)
Film im KuBaA (Titel noch offen)

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 19.00 Uhr
Bar du Nord mit Andrea, Andi und Puffi - Eine gute Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen und alte Bekannte zu treffen. Geniessen sie die schönste Bar in Zürich Nord!

(mehr infos zum KAFF: bei esther weibel - es.weibel[AT]bluewin.ch
~~~

und noch ein nachtrag: am 13.9. das KuBaA-hausfest!

Dienstag, 2. September 2014

tagesschulversuch im schulhaus blumenfeld ab 2016

...der nächste schritt?
bis 2025 will das schuldepartement flächendeckend tagesschulen betreiben. heute hat es über die pilotversuche mit tagesschulen in den nächsten jahren informiert.
umgesetzt werden in sieben schulhäusern tagesschulversuche nahe dem von der FDP vorgeschlagenen modell tagesschule light, bei dem es mehr um struktur und sparen (längerfristig bis 40 millionen pro jahr) als inhalt und betreuungsqualität (integration, chancengleichheit) geht. die SP hat ein anderes modell vorgeschlagen, das jetzt auf dem abstellgeleise steht.
im schulkreis glattel wird es zusätzlich zur bestehenden und gut (ein)geführten tagesschule staudenbühl in den neuen schulhäusern blumenfeld (das 2016 die barackenschule ruggächer ersetzt) und schauenberg (bau/bezug noch offen) tagesschulversuche geben. beide schulhäuser liegen im quartier affoltern. 

auch wenn wir den modellvarianten der spar-tagesschule der FDP aus verschiedenen gründen kritisch gegenüber stehen: für die kinder und die eltern bedeutet sie gegenüber der bestehenden organisation der beschulung eine deutliche verbesserung. der schultag wird einheitlicher, die struktur klarer, das soziale leben in der schule kohärenter, die unnötig langen mittagspausen fallen weg, die zeit im hort nach der schule wird länger und damit für die kinder besser spiel- und für das hortpersonal planbar. die mitarbeiterInnen der schule (lehr- und betreuungspersonal) werden zusammen und stärker in diesen ablauf eingebunden, was zu anpassungen in stellenbeschrieben und berufsbildern führen wird. wir wollen ganz klar das wohl der kinder im lebensraum schule ins zentrum und vor partikulärinteressen stellen. 

wir stellen hier die information für eltern und schülerInnen des im bau befindlichen schulhaus blumenfeld in affoltern vor, die einen einblick in die künftigen organisatorischen schritte bis zur verwirklichung des pilotprojekts tagesschule blumenfeld gibt. eltern schätzen es, wie in diesem fall rasch und umfassend informiert zu werden. 



medienschau zur vorstellung des pilotprojekts

bericht im regionaljournal

bedenken der Kerngruppe Affoltern über die schulraumplanung in affoltern

die Kerngruppe Affoltern hat an alle parteien im zürcher kreis 11 eine erklärung verschickt, in der sie ihre bedenken über die schulraumplanung in affoltern zum ausdruck bringt. kurz zusammengefasst:  affoltern boomt, aber die schulraumplanung hinkt hinterher, aus platzmangel werden kindergärten in quartierräume verteilt und primarschülerInnen in pavillonschulen unterrichtet. das neue primarschulhaus kann erst 2016 bezogen werden und ab 2020 fehlen auch plätze für die oberstufe.

wir freuen uns, dass die Kerngruppe Affoltern den von der ALzürinord lancierte vorschlag eines vollausbaus blumenfeld aufnimmt und in klaren worten festhält:
"Wir sind überzeugt, dass rasch geplant, entschieden und gehandelt werden muss und nicht erst in ein paar Jahren, denn auch Erweiterungen von Schulhäusern beanspruchen viel Zeit."
auf grund unserer erfahrungen mit der schulhausplanung und der entwicklung im quartier ist die ALzürinord der ansicht, dass ein vollausbau blumenfeld oder eine erweiterung käferholz unverzüglich umgesetzt werden muss - und dennoch zu spät kommen wird. ab 2016 könnten rochaden vom isengrind ins blumenfeld und vom riedenhalden ins isengrind platz für mehr oberstufenschülerInnen im riedenhalden schaffen - primarschülerInnen würden verschoben... suboptimal, wie man so sagt, aber eine andere lösung ist wohl nicht mehr hin zu kriegen.